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1981 hat uns, während des Equitana-Besuches, das Pferde-Virus “Achal-Tekkiner” derart infiziert, daß wir noch im selben Jahr versuchten, eine Stute zu erwerben. Dieses Vorhaben gestaltete sich schon damals sehr schwierig, weil es nur sehr wenige verkäufliche Pferde dieser Rasse gab.Unsere Suche führte uns zu den verschiedensten Kennern und Züchtern dieser Pferde, bis wir 1982 endlich fündig wurden: eine goldbraune Jährlingsstute - “Gulsara” - mit Sichelohren und riesigen dunklen Augen. Diese sollte es sein, obwohl der Züchter uns viel lieber die ältere Schwester verkauft hätte. Der Kauf einer zweiten Stute sollte uns auf eine noch härtere Probe stellen. Es vergingen Monate, bis die Kaufbedingungen endgültig geklärt und unterschrieben waren. Dann aber gehörte auch diese silberfalbene Bechtau-Stute - “Wassilissa” - zur Familie. 1983 - es war Liebe auf den ersten Blick - kam noch der goldisabellene Hengst “Watan” dazu. Er wurde 1985 gekört und leistungsgeprüft. Sein erster Sohn, ein silberfalbener, leichtfüßig tanzender kleiner Derwisch,bekam den Namen “Mevlana”. Nach ihm wurde dann auch unser Gestüt benannt.
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Diese vier Tekkiner sollten nun unser bisheriges Verständnis im Umgang und in der Ausbildung von Pferden, speziell dieser Rasse, grundlegend verändern. Sie zeigten uns sehr schnell, daß sie absolut eigenständige Persönlichkeiten sind, die man weder nach den herkömmlichen Methoden dressieren, noch manipulieren kann. Sie waren aber jederzeit bereit, alles zu geben, wenn man ihr Vertrauen gewonnen und ihnen den Sinn der gestellten Aufgaben erklärt hatte. auf der Suche nach einer Ausbildungsmethode, welche diesen anforderungen gerecht würde, probierten wir alle modernen Lehren - von Tellington bis Monty Roberts - und fanden in der Synthese aller die geeignete Methode.
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In den folgenden Jahren kamen dann weitere Fohlen und mehrere neue Stuten, sowie die Hengste “Abdulrachman”, “Ajtasch”, “Gardasch”und “Syrat” dazu. Da es in all den Jahren, bis heute, immer noch sehr schwierig war, gute Stuten zu erwerben, dauerte es bis 1995, bis wir durch eigene Nachzucht unsere Zuchtgrundlage und die ökologische Landwirtschaft aufgebaut hatten. Der ökologische Landbau dient der Futtergewinnung (Heu, Luzerne, Getreide), der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse, Milch, Fleisch und Wolle, welche unsere kleine Herde “wollener Weidepfleger” liefert.
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